#GemeinsamgegenBetrug – Das ist das Motto des SCHUFA Experten Podcasts.

In den Beiträgen werden Experten aus unterschiedlichen Bereichen zum Thema Fraud interviewt, um aus unterschiedlichen Perspektiven zu erläutern, wie gegen Online-Betrug vorgegangen werden kann. Es sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sich sowohl Verbraucher als auch Unternehmen wirksamer schützen können. In dieser Folge sprechen wir mit Florian Haagen. Er ist Gründer und Geschäftsführer der finAPI GmbH. Er weiß, worin die Vorteile von XS2A-Anwendungen für Unternehmen und Kunden liegen und beantwortet die Fragen ausführlich im Podcast.

Schufa Experten-Podcast mit finAPI zum Thema Fraud

Mit XS2A Kundengeschäfte bequemer und sicherer gestalten: finAPI und SCHUFA gemeinsam für Convenience und gegen Geldwäsche

Mit der Payment Service Directive 2 (PSD2) haben Verbraucher seit Januar 2018 die Möglichkeit, Drittanbietern Einsicht in ihre Konten zu gewähren. Durch den Kontoeinblick, auch Access-to-Account oder „XS2A“ genannt, werden viele Bankgeschäfte sicherer und bequemer: ob voll digitalisierte Kreditantragsprozesse in Echtzeit, individuelle und bequeme Kundenberatung durch passgenau zugeschnittene Angebote oder erfolgreiche Betrugsabwehr – XS2A ist eine Technik mit viel Potential. Wir sprachen mit Florian Haagen. Er ist Gründer und Geschäftsführer der finAPI GmbH. Er weiß, worin die Vorteile von XS2A-Anwendungen für Unternehmen und Kunden liegen.

Worin liegen die Vorteile von XS2A-Anwendungen?

Unsere Kunden sind Banken oder Privatkunden, die auf die Kontodaten zugreifen wollen, um bestimmte Services zu nutzen. Es gibt bei XS2A zwei große Vorteile: Erstens ist die Schnittstelle standardisiert und weitestgehend einheitlich in Deutschland. Das macht den Zugriff für Drittanbieter problemlos möglich. Der zweite große Vorteil von XS2A ist, dass die Daten direkt, ohne Umwege von der Bank bezogen werden. Das heißt, sie sind fälschungssicher und vor Manipulationen geschützt. Beides macht zum Beispiel einen Kreditantragsprozess um Längen bequemer und sicherer, denn der Kunde muss nicht mehr alle seine Daten händisch zusammensuchen und einreichen, sondern die Daten können direkt über die XS2A-Schnittstelle an das kreditausgebende Institut weitergeleitet werden. Das bedeutet auch, dass die Bearbeitungszeit sich natürlich um ein Vielfaches verkürzt und Entscheidungen prinzipiell in Echtzeit getroffen werden können.
→ Informationen zum finAPI Digital Account Check

Welche Herausforderungen sehen Sie beim Einsatz von XS2A-Lösungen?

Grundsätzlich ist es bei Bankdaten nicht anders als bei anderen Daten auch. Sie sind natürlich sehr sensibel, deshalb muss der Mehrwert, die Daten zur Nutzung freizugeben, entsprechend hoch sein. Das ist in den meisten Fällen die gesteigerte Convenience, dass ich eben nicht mehr alles händisch zusammensuchen muss, sondern eigentlich mit einem Klick, einen Service nutzen kann, der den Prozess für mich erleichtert und beschleunigt. Kann ich als Unternehmen diesen Mehrwert nicht bieten oder nicht glaubhaft und transparent vermitteln, wird es schwer. Ganz allgemein sehen wir aber den Trend, dass sich Kunden dieser Art von Dienstleistungen immer mehr öffnen. Dabei spielt die Sicherheit eine immense Rolle: Kunden müssen sicher sein, dass ihre Daten nicht missbraucht werden können und deshalb muss dieser Bereich natürlich überwacht und reguliert sein.

Wie ergänzen sich finAPI und die SCHUFA als Partner in der Entwicklung von XS2A-Produkten?

Als wir das erste Mal darüber nachdachten, mit der SCHUFA zu kooperieren und gemeinsam als Konzern Produkte zu entwickeln, haben sich durch die vielen Schnittstellen und unterschiedlichen Expertisen gleich sinnvolle Bereiche der Zusammenarbeit herauskristallisiert. Wir als finAPI haben als Kundenbasis vor allem Banken, denen wir dabei helfen, ihre Prozesse zu digitalisieren. Mit ihrer Expertise im Bereich Identifizierung und Bonität hat die SCHUFA bereits seit vielen Jahren engen Kontakt zu fast allen Banken in ganz Deutschland. Nehmen wir die Expertise beider Unternehmen für die gemeinsame Entwicklung von Produkten ergeben sich hieraus ganz neue Möglichkeiten. Ein gutes Beispiel ist finAPI GiroIdent GwG – eine gemeinsame Lösung, die Unternehmen bei der Identifikation von Kunden im Online-Geschäft unterstützt und gleichzeitig alle Anforderungen zur Geldwäsche-Prävention und Compliance erfüllt. Medienbruchfrei und in Echtzeit durch den Zugriff über die Kontoeinsicht und den Abgleich der Daten mit dem Datenbestand der SCHUFA.
→ Informationen zu allen KYC-Lösungen von finAPI: GiroIdent Übersicht

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